Vorsätze, Gedanken über das Jahr und was das neue Jahr alles so bringen wird.

 

2018 neigt sich dem Ende zu und die Tage zwischen Weihnachten und Silvester sind bei mir immer geprägt von einer ganz eigenen und magischen Stimmung. Man weiß nicht welcher Tag heute ist, lebt in den Tag hinein und schwelgt in Gedanken und Erinnerungen. Schmiegt Pläne für das kommende Jahr und beginnt zu träumen. Es ist, als wäre man in einer kleinen Luftblase, ganz fern vom Alltag. So ist es jeden falls bei mir.
Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich als Lehrerin immer frei habe in dieser Zeit und das Gefühl bekomme, wirklich zur Ruhe zu kommen können. Dieses Jahr hat sich dies dann auch noch durch den Mutterschutz verstärkt.

Ich habe alles, was mit Schule in Verbindung steht, abgeschlossen, abgearbeitet und fertig vorbereitet. Der Mutterschutz kann also jetzt so richtig starten und die Vorbereitungen auf die Geburt und die wunderschöne kommende Zeit laufen. 

Nach Weihnachten kribbelt es immer bei mir ganz doll in den Fingern. Die weihnachtliche Dekoration überlebt nicht lange und schnell verfalle ich in einen Ausmist- und Aufräumwahn. Das tut aber gut. Und gerade jetzt vor der Geburt, ist es wohl auch gar nicht mal so verkehrt noch ordentlich Platz zu schaffen und sich von Altlasten zu trennen. Das befreit. 

 

Und doch denke ich in dieser Zeit auch ganz intensiv über das vergangene Jahr nach. Tauche ab in Erinnerungen, Gedankengänge und Gefühle, die mich das Jahr über begleitet haben. Reflektiere über mich, mein Leben und das große Ganze. 

Und dieses Jahr… bin ich so unendlich glücklich, angekommen und zufrieden.

2018 war ein so schönes und zauberhaftes Jahr. 

 

Es begann schon zum Jahreswechsel. Ein Kuss, ein Versprechen… Das hier, wird unser Jahr. Und wir haben unser Versprechen eingehalten. Und ich würde sagen, uns selbst so sehr übertroffen. Niemals hätte ich Silvester 17/18, als ich bei meinem Herzensmann im Arm stand, das Feuerwerk anschaute und mich nochmal neu in ihn verliebt habe, gedacht, dass es so ein atemberaubendes und aufregendes Jahr wird. 

Die Hochzeit stand zwar bevor und war schon so gut wie fertig geplant. Aber wie rührend und unglaublich sie wird, hätte ich mir niemals träumen können. 

 

2017 hatte nicht nur tolle und einfache Momente und hatte es ganz schön in sich. Aber wir haben es gemeinsam gemeistert und sind so viel stärker daraus gegangen. Wir haben uns in diesem Jahr gezeigt, was wir wirklich wollen und was wir gemeinsam alles schaffen können. Wir sind angekommen. Natürlich sind immer noch Träume und Wünsche offen, aber alles hat seine Zeit und das Miteinander ist einfach das aller wichtigste meiner Meinung nach. Und das, können wir echt gut. 

 

Um dieses wunderschöne Jahr noch mal ein wenig Revue passieren zu lassen und meine Gedanken ein wenig ordnen zu können, habe ich mir einige Fragen gestellt, an den Antworten ich euch gerne teilhaben lassen möchte. Vielleicht inspirieren sie ja jemanden von Euch, sie auch zu beantworten. 

 

 

 

Wofür bist du dankbar?

Mich hier kurz zu fassen, fällt mir schwer. Es gibt so vieles, für dass ich in diesem Jahr so dankbar gewesen bin. 

Doch das Erste was mir hier in den Sinn kommt ist mein Mann und meine Familie. Diese Menschen haben mein Jahr so wunderschön werden lassen. 

Ich habe die Liebe meines Lebens geheiratet. Für dieses Versprechen für die Ewigkeit bin ich so unendlich dankbar. Ich bin dankbar, für die Zeit, die wir gemeinsam verbringen können und dass wir so viel davon haben.
Ich bin dankbar für die Hilfe und Unterstützung meiner Familie. Für alle die guten Ratschläge, für die unnormale Unterstützung bei den Hochzeitsvorbereitungen und dass sie trotz den vielen Zickereien im Stress immer da sind und mich niemals im Stich lassen.
Ich bin dankbar für diese Menschen, dass sie mich erden und mich wissen lassen, dass ich gut bin, so wie ich bin. 

Und ich bin mir selbst dankbar. Ja! Und wie! Ich bin stolz auf all das, was ich dieses Jahr gemeistert und geschafft habe. Was ich erreicht habe, durchgezogen habe und dass ich so an mir selbst gearbeitet habe. Ich bin dankbar dafür, dass ich angekommen bin und so glücklich bin. Dass ich dieses Jahr mit einem riesen Lächeln hinter mir lassen kann und so unbeschwert in das neue Jahr starten kann. 

 

Was hast du hinter dir gelassen?

Ich habe mich dieses Jahr sehr doll auf die Selbstreflexion konzentriert und mich immer wieder gefragt, tut mir das hier gerade gut?

Ich habe ganz bewusst negative Gedanken und Glaubenssätze hinter mir gelassen und mich noch mehr mit den positiven Dingen im Leben beschäftigt. Außerdem habe ich oft auf mich und mein Bauchgefühl gehört. Das schlechte Gewissen gegenüber anderen oder irgendwelchen selbst aufgestellten Verpflichtungen hinter mich gelassen. Und das tut so gut.

 

Welchen Fehler hast Du dieses Jahr begangen?

Mich selbst zu oft, zu sehr unter Druck gesetzt. Sei es bei den Hochzeitsvorbereitungen oder auf der Arbeit. Ich habe eine Tendenz dazu, zu hohe Erwartungen und Forderungen an mich selbst zu stellen und somit Schwierigkeiten dabei zu bekommen, zur Ruhe zu kommen.
Das habe ich ganz stark durch die Schwangerschaft gemerkt. Hier habe ich glaube ich, erst zu spät auf meinen Körper und mein inneres Gefühl gehört, weil ich mich selbst und auch niemand anderen Enttäuschen wollte. Dabei ist es so wichtig auf sich und seinen Körper zu hören. Und das auch offen und ehrlich zu kommunizieren. Das ist auf jeden Fall etwas, dass ich 2019 besser machen möchte.
Es gibt aber keinen riesen Fehler, den ich super doll bereue. Wie ich schon vorher sagte, dieses Jahr war einfach ganz besonders gut zu mir.

 

Was ist dir bewusst geworden? Was hast du gelernt?

Dass jeder sein eigener Glückes Schmied ist. Jeder ist für sich selbst und seine Handlungen verantwortlich und jeder kann immer selbst entscheiden, wo er sich gerade befindet und wo die Reise noch hingehen soll. Wenn ich unzufrieden bin mit mir, meinem Leben oder was auch immer, dann sind nicht die Anderen Schuld. Dann muss ICH etwas ändern. Und wenn ich das nicht tue oder kann, bin ich entweder noch nicht bereit dafür oder es ist nicht wichtig genug. 

Außerdem habe ich gelernt, dass man manchmal auch alte Geschichten und Probleme hinter sich lassen muss. Dadurch habe ich zwei Menschen in mein Leben gelassen, die sehr lange kein Teil meines Lebens waren. Und auch wenn das alles noch ganz frisch ist, fühlt es sich gut an.

 

Was oder Wer hat dich inspiriert?

Ich habe in diesem Jahr viele Selbstfindungsbücher gelesen. „Das Café am Rande der Welt“ oder „Das Kind in dir muss Heimat finden“ habe ich verschlungen und diese Bücher haben mich sehr dazu inspiriert, über mich selbst nachzudenken, Gedankengänge zu ändern und mich selbst mehr Wert zu schätzen. 

Mich hat auf jeden Fall auch die Schwangerschaft sehr inspiriert. Ich habe gelernt auf mich und meinen Körper zu hören und viel mehr auf kleine Zeichen zu achten. Sie hat mich dazu inspiriert, mir öfter Zeit für mich zu nehmen und die Ruhe einfach mal zu genießen. Das hat zwar noch Verbesserungspotenzial aber die Schwangerschaft ist ja auch noch nicht zu Ende. 

Und oft hat mich auch meine Mama inspiriert. Durch sehr viele und intensive Gespräche mit ihr über Gott und die Welt habe ich oft neue Gedankenansätze gefunden und angefangen umzudenken. Diese Eigenschaft schätze ich so sehr an meiner Mama. Auch wenn mich das manchmal zur Weißglut bringt, weil ich manchmal gar keine anderen Gedankengänge oder Vorschläge hören möchte, sondern nur eine einfache Zustimmung oder Bestätigung. Aber gerade dieses Augen öffnen, ist das, was am Meisten hilft. 

 

Und dann hat mich Instagram und Pinterest super viel dieses Jahr inspiriert. Sei es zum Thema Hochzeit, Baby, Dekoration oder Rezepte. Ich liebe diese Plattformen und finde es einfach phantastisch, was sich alles in diesen kleinen Apps finden lässt. 

 

Was war dein absolutes Highlight dieses Jahr?

Unsere Hochzeit. Perfekt, Atemberaubend und Unbeschreiblich. 

Unser kleines Wunder im Bauch. 

Mein Ehemann. Punkt.

 

Beschreibe das Jahr mit einem Wort

Supermegaatembraubendoberphantastischtollundeinzigartig


 

Und was kommt jetzt?

Jetzt beginnt die wohl aufregendste Zeit in unserem Leben. 2019 wird unser Sohn geboren, wir werden Eltern und ein ganz neues Abenteuer kommt auf uns zu. Wir können noch nicht im geringsten erahnen, was das alles bedeutet und wo das alles hinführt. Aber eines ist ganz sicher, es wird wunderbar. Gemeinsam, als kleine Familie, das neue Leben genießen. Darauf freue ich mich ganz besonders. 

 

Und worauf freust du dich im kommenden Jahr? 

 

 

Und zum Schluss möchte ich mich noch ganz doll bei Euch allen bedanken. Danke, dass ihr Euch meine Beiträge durchließt, mir Feedback gebt und einfach nur hier seid. Mir macht das Schreiben sehr viel Spaß und auch, wenn es eher unregelmäßig etwas zu Lesen gibt und es noch ganz ganz viel Platz nach oben gibt, finde ich es einfach schön. 

Also Danke! 

Ich habe so viele tolle Ideen und Pläne für den Blog und für das nächste Jahr. Ich hoffe ich kann einige davon umsetzen und, dass ihr Lust habt diese kleine Reise hier weiter zu verfolgen und ein bisschen hygge in Euer Leben lassen möchtet.


Worüber möchtet ihr gerne mehr lesen? Schreibt es mir.

 

Bis bald,

 

Bibiana 

 

 

 

Mein Jahr in Bildern:

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Kommentare: 1
  • #1

    Ellen Lykou (Sonntag, 30 Dezember 2018 12:13)